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Sommerekzem
Aus Reitsport-Wiki
Sommerekzem ist vor allem unter Isländern und anderen Robustrassen wie Haflingern sehr verbreitet. Es tritt meist von März bis November auf.
Durch starken Juckreiz scheuern sich die Pferde, was teilweise blutige Wunden und abgescheuertes Langhaar zur Folge hat. Am stärksten betroffen sind Kopf und besonders die Augenpartie, Ohren, Mähnenkamm, Bauchnaht, Euter und Schweifansatz. Weitere Symptome sind verstärkte Abwehrbewegungen gegen Insekten wie Schweifschlagen oder Treten nach dem Unterbauch. Außerdem reagieren betroffene Tiere auffallend nervös auf Insekten.
Die Hauptursache ist das Speichelsekret der Kriebelmücke oder auch Gnitze genannt, das beim Stich eine allergische Reaktion beim Pferd auslöst. Auch eine Stoffwechselstörung und Fütterungsfehler können Auslöser sein, d.h. Vitamin- und Mineralstoffmangel und zu viel Eiweiß. Umwelt und Klima haben ebenfalls Einfluß auf den Verlauf des Ekzems: In Sommern mit abwechselnd Regen und Sonne vermehren sich die Mücken stärker als in warmen, trockenen Sommern.
Am meisten Linderung verschafft eine sogenannte Ekzemerdecke, da sie fast den ganzen Körper bedeckt und damit vor den Stichen der Kriebelmücken schützt. Zusätzlich sollten an Kopf und Bauch Fliegensprays angewendet werden.

